05.07.2026

Blasenentzündungen besser behandeln – Tabu brechen, Forschung stärken

In unserem translationalen Forschungsprojekt mTORUS entwickeln wir neue, gezielte Therapieansätze für wiederkehrende Blasenentzündungen. Ziel ist es, Betroffenen langfristig wirksamere und verträgliche Behandlungsmöglichkeiten zu eröffnen und die Blasengesundheit nachhaltig zu verbessern.

Sonya Yoncheva & Piotr Beczała an der MET in New York in der Oper «Fedora» von Umberto Giordano. Letztes Jahr im November/Dezember feierten sie an der MET gemeinsam einen weiteren grossen Erfolg in Umberto Giodranos Oper «Andrea Chénier»

(Foto © Ken Howard | Metropolitan Opera, «Fedora»)

Blasenentzündungen gehören zu den häufigsten Infektionen überhaupt: Millionen von Menschen leiden jedes Jahr darunter – viele immer wieder. Und doch ist das Thema oft mit Scham behaftet. Beschwerden werden heruntergespielt, bagatellisiert oder ganz verschwiegen. Wer betroffen ist, fühlt sich schnell allein mit seinen Schmerzen, Unsicherheiten und Ängsten.

Genau hier setzt die nationale Kampagne «Blase gut. Leben gut.» an: Sie möchte die Schweizer Bevölkerung für das Thema Blasengesundheit sensibilisieren und die medizinische Versorgung und Forschung nachhaltig unterstützen und gezielt fördern: www.blasengesundheit.ch.

Blasenprobleme sind kein Randphänomen und kein unvermeidbares Schicksal. Sie verdienen Aufmerksamkeit, offene Gespräche und eine moderne, forschungsbasierte medizinische Versorgung. Indem wir in mTORUS innovative Behandlungsstrategien erforschen und gleichzeitig über Blasengesundheit sprechen, wollen wir dazu beitragen, das Tabu zu brechen.

Den offiziellen Startschuss der Kampagne markiert ein Benefizkonzert am 30. August 2026 um 17 Uhr in der Tonhalle Zürich. Die Opernstars Sonya Yoncheva und Piotr Beczala treten gemeinsam mit dem Swiss Orchestra unter der Leitung von Lena-Lisa Wüstendörfer auf und setzen damit ein starkes kulturelles Zeichen für die Blasengesundheit.

Der Ticket-Erlös fliesst vollumfänglich in die Blasenforschung – ein direkter Beitrag dazu, dass Betroffene künftig von besseren, individuelleren Behandlungsmöglichkeiten profitieren können.

Erstes Benefizkonzert für die Blasengesundheit