220616 Loop Keyvisual 2022

Biomedizininformatik-Plattform (LOOP BMIP)

Daten für die Medizin der Zukunft

Die LOOP BMIP führt klinischen Daten zusammen und macht diese verfügbar, um eine interdisziplinäre datenbasierte Forschungskultur zu etablieren und zu fördern.

Dies beinhaltet:

  • die Integration, Speicherung und Pflege von projektspezifischen Datenbanken sowie die Harmonisierung klinischer Daten von Patientinnen und Patienten der Zürcher Universitätsspitäler. Dabei ist die Interoperabilität mit dem nationalen Netzwerk SPHN (Swiss Personalized Health Network) zentral.
  • die Entwicklung einer sicheren Infrastruktur für den Datenaustausch zwischen der LOOP BMIP und den Zürcher Universitätsspitälern, die vollen Daten- und Patientenschutz gewährleistet,
  • den Aufbau einer Infrastruktur zur Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin zur Verbesserung der Patientenversorgung.
Screenshot 2026 07 24 150520

LOOP BMIP

Wie funktioniert die LOOP BMIP?

Die klinischen Daten werden von jedem Spital in eine sichere IT-Umgebung exportiert (Leonhard Med, ETH, grauer Rahmen), die unter der vollen Kontrolle der Spitäler steht (roter Hintergrund). Verfügbare und forschungsrelevante Daten aus allen Spitaldatensätzen können über ein Portal abgerufen werden. Funktionen zur Kohortenbildung erlauben es, Daten für spezifische Fragestellungen und klinische Studien zu gruppieren. Erfüllt ein Projekt alle rechtlichen und ethischen Vorgaben, wird es genehmigt, und die entsprechenden Daten werden in den Projektbereich von The LOOP BMIP übertragen. Die Datenrecherche in der The LOOP BMIP-Umgebung (blau hinterlegt) kann zu neuartigen biomedizinischen Erkenntnissen und innovativen diagnostischen/therapeutischen Optionen (DX/TX) für die Versorgung der Patientinnen und Patienten führen. Darüber hinaus ermöglicht sie die Entwicklung neuer Datendienste, einschliesslich KI-gestützter Anwendungen, die in die internen Systeme der Spitäler integriert werden können.

Der initiale Aufbau der LOOP BMIP ist abgeschlossen. Nach einer intensiven Testphase wird die Plattform Ende Oktober 2026 den Forschenden zur Verfügung gestellt. Ein Rahmenabkommen zwischen den Trägerinstitutionen regelt Datenaustausch und Datennutzung und wird den administrativen Aufwand für Nutzer:innen beträchtlich reduzieren.

Aufgabe des Plattformteams ist nun die Gewährleistung eines gesicherten und effizienten Betriebs der LOOP BMIP, die Qualitätssicherung sowie der weitere Ausbau der Plattform durch laufende Aktualisierung der Datenbanken der Spitäler, die Integration von neuartigen Datentypen (siehe u.a. Plattformprojekte) sowie der Anschluss weiterer Partner.