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POLAR

Proteomik zur Lymphomdiagnostik und Prognose

Integration von molekularen Daten (Proteom) in die LOOP BMIP zur besseren Diagnostik und Therapieprognose bei Lymphomen

Das Plattformprojekt POLAR verfolgt das Ziel, Proteomdaten systematisch in die Routinediagnostik und Prognoseabschätzung von Lymphomerkrankungen zu integrieren. Die Plattform basiert auf umfangreichen klinischen Daten, etablierten Analysealgorithmen sowie Biobanken mit über 2’500 Patientenproben. In Kombination mit einer ultraschnellen Proteomiktechnologie sowie innovativen Visualisierungs- und Auswertungsverfahren sollen multidimensionale (Multi-Omics-)Datensätze analysiert und Vorhersagemodelle zur Subtypisierung von Lymphomen entwickelt werden.

POLAR wird sowohl für Forschungszwecke als auch für klinische Anwendungen zur Prognoseeinschätzung und Therapieoptimierung weiterentwickelt. Die Plattform soll künftig eng mit der LOOP BMIP verknüpft werden und datengestützte Entscheidungsgrundlagen in der personalisierten Onkologie schaffen.

Ausgewählte Forschungsergebnisse

Im Jahr 2025 konnte das Projekt POLAR entscheidende Fortschritte erzielen und sich als eine der weltweit führenden Plattformen im Bereich der Proteomforschung bei Lymphomen etablieren. Mit inzwischen über 1’000 analysierten Proben entsteht derzeit die weltweit grösste systematische Proteom-Datenbasis für Lymphomerkrankungen– eine einzigartige Ressource für Forschung und klinische Anwendung.

Bedeutung für die medizinische Forschung

POLAR schafft die Grundlage für eine neue Generation der molekularen Diagnostik bei Lymphomen. Die geplante Datenbank und Analyseplattform stärkt nicht nur die translationale Forschung in der Schweiz, sondern fördert auch internationale Kooperationen. Langfristig wird das Projekt zur Etablierung eines nationalen Lymphomregisters beitragen und die Schweiz als Innovationsstandort in der onkologischen Systemmedizin weiter profilieren.

Onkologie

Das Konsortium

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Thorsten Zenz, Universitätsspital Zürich, Klinik für Medizinische Onkologie und Hämatologie .

Valentina Boeva

Valentina Boeva, ETH Zürich, Department of Computer Science.

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Marco M Bühler, Universitätsspital Zürich, Institut für Pathologie und Molekularpathologie.

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Christoph Messner, Universität Zürich, Precision Proteomics Center Davos, SIAF.