
Covid-19 Forschung
Die COVID-19 Projekte
Im März 2020 wurde die COVID-19 Infektions-Krankheit von der WHO zur Pandemie erklärt. In der Folge hat sich The LOOP Zurich im Juli 2020 entschieden, gezielt Forschungsprojekte zu COVID-19 zu unterstützen. Gefördert wurden Projekte, die vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) positiv evaluiert worden waren und zugleich die zentralen Kriterien von LOOP erfüllten: Präzisionsmedizin, biomedizinische Informatik und klinische Forschung. Jedes der vier Projekte erhielt dafür einen eigenen Erweiterungsteil, der den ursprünglichen SNF-Antrag ergänzte und vertiefte.
Im Zentrum standen vier Fragestellungen, die während der Pandemie von grosser Dringlichkeit waren: Biomarker zur Früherkennung schwerer Krankheitsverläufe, geschlechtsspezifische Unterschiede in Verlauf und Langzeitfolgen, neue Ansätze für Impfstoffe sowie das Long-Covid-Syndrom. Alle vier Projekte sind inzwischen abgeschlossen und haben wichtige neue Erkenntnisse geliefert – von einem Biomarker, der schwere Verläufe frühzeitig anzeigt, über ein vertieftes Verständnis der Rolle von Geschlecht und Gender bei COVID-19, bis zu neuen Impfstoffkonzepten und ersten Behandlungsansätzen für Long Covid. Die Resultate wurden in renommierten Fachzeitschriften wie Immunity, Nature Immunology und Intensive Care Medicine veröffentlicht und fliessen in die weitere Forschung sowie teils in klinische Studien ein.
Im Folgenden stellen wir die vier Projekte und ihre wichtigsten Ergebnisse im Überblick vor.
Diese Initiative wurde durch grosszügige Spenden der Vontobel-Stiftung und der Horten Health Foundation unterstützt.



